Hosín

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Hosín

Gemeinde in Tschechien

Hosín ist eine Gemeinde im Okres České Budějovice, sieben Kilometer nördlich von České Budějovice. Sie liegt im Südböhmen, am Südhang der Račice, beiderseits des Tales des Hosínský potok. Das Dorf wird von der Bahnstrecke České Budějovice–Veselí nad Lužnicí umfahren und grenzt an mehrere Nachbarorte wie Nová Obora, Dobřejovice und Zámostí. Die Dálnice 3 verläuft östlich des Dorfes, jedoch ohne Anschlussstelle. Hosín hat eine reiche Geschichte, die bis in die Bronzezeit zurückreicht. Die Kirche St. Peter und Paul, dreitürmig und am höchsten Punkt des Dorfes, wurde im 13. Jahrhundert im gotischen Stil erbaut. 1898–1900 entstand die neoromanische Pfarrkirche anstelle eines romanischen Kirchleins. 1978 fand hier die Weltmeisterschaft im Kunstflug statt. Die Gemeinde war bis 1850 Teil der Herrschaft Frauenberg und blieb bis Mitte des 19. Jahrhunderts untertänig. Im Dorf gibt es barocke Bauten wie das Pfarrhaus aus dem 18. Jahrhundert und einen Bildstock mit dem Wappen von Baltasar von Marradas. Naturdenkmale wie die Kaolinstollen an der Flurgrenze zu Borek und Hrdějovice sind ein Fledermausrückzugsgebiet. Die Giebelhöfe im südböhmischen Bauernbarock und die erhaltenen gotischen Wandmalereien in der Kirche sind weitere sehenswerte Elemente. Die Umgebung umfasst das Moldautal und die Region um České Budějovice.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres České Budějovice
Erbaut
1980
Seehöhe
486 m

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