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Hodonín u Kunštátu
Gemeinde in Tschechien
Hodonín u Kunštátu ist eine Gemeinde im Okres Blansko, 20 Kilometer nördlich von Brno und neun Kilometer westlich von Kunštát. Sie liegt in der Böhmisch-Mährischen Höhe, an der Einmündung des Rozsečský potok in die Hodonínka. Umgeben sind die Gemeinde von mehreren Nachbarorten, darunter Prosetín, Loucký Dvůr und Černovice. Im Osten befindet sich der Naturpark Svratecká hornatina. Hodonín hat eine reiche Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. 1496 wurde die Burg Louka von Wilhelm II. von Pernstein erworben, und Hodonín wurde ab 1499 dem Ortsrichter von Černovice unterstellt. 1942–1945 gab es hier ein Konzentrationslager, das später zum Dokumentationszentrum für den Holocaust an Roma und Sinti umgebaut wurde. Das Zentrum ist von April bis Oktober geöffnet und beherbergt umfangreiche Ausstellungen. In der Gemeinde gibt es mehrere sehenswerte Orte. Die Kapelle, ein Gedenkstein für die Opfer des Nationalsozialismus, ein Denkmal für die Partisanen sowie zwei Naturdenkmale sind zu besuchen. Die Ortslage Žalov und die Einschichten Beranka und Starý Kvartýr bilden die Kernregion der Gemeinde. Die Umgebung bietet Wanderungen durch Wälder und Ausblicke auf die umliegenden Berge.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Blansko
- Seehöhe
- 496 m
In der Nähe
- KZ Hodonín991 m
- Loucká obora1.6 km
- Černovice u Kunštátu2.2 km
- Prosetín u Bystřice nad Pernštejnem3.0 km
- Tasovice2.3 km
- Čtyří Dvory (Prosetín)3.0 km
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