📷 Bild: Wikimedia Commons
Janská
Gemeinde in Tschechien
Janská ist eine Gemeinde im Okres Děčín, vier Kilometer westlich von Česká Kamenice. Sie liegt im Süden der Böhmischen Schweiz, im Tal der Kamenice, an den Einmündungen der Bäche Olešnička und Bílý potok. Nördlich von ihr erheben sich mehrere Berggipfel, darunter der Strážiště mit 469 Metern. Die Gemeinde grenzt an mehrere Nachbargemeinden im Norden, Osten und Süden. Die Geschichte von Janská reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück. 1380 wurde das Dorf erstmals erwähnt, und ab 1850 war es eine politische Gemeinde. 1860 entstand in der Region eine Textilfabrik, die später zu mehreren Fabriken wuchs. 1938 wurde die Gemeinde dem Deutschen Reich zugeschlagen, bis 1945 zur Tschechoslowakei zurückkehren. Nach dem Krieg wurde ein Museum in den ehemaligen Flugzeugfabriken eingerichtet. In Janská gibt es das Rabštejnské údolí, ein Felsental an der Kamenice. Hier steht eine barocke Felskapelle aus dem Jahr 1707 sowie eine Statue des hl. Johannes von Nepomuk. Das Museum des Bürgervereins dokumentiert die Geschichte der Rabsteiner Fabriken und der unterirdischen Flugzeugfabrik. Zudem gibt es einen Gedenkort für das KZ-Außenlager Rabstein. Die Landschaft umfasst gezierte Blockhäuser und eine Kapelle, die im 20. Jahrhundert zerstört wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Děčín
- Seehöhe
- 230 m
- Website
- http://www.janska.cz
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