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Mahndorfer Gräberfeld

Gräberfeld südlich des Dorfes Mahndorf bei Bremen

Das Mahndorfer Gräberfeld liegt südlich des alten Dorfes Mahndorf, heute abgebaggert, auf einem Sandberg östlich von Bremen. Es gehört zu einer Kette aus Flugsandhügeln nördlich der Weser. Der Fuchsberg, 20,80 Meter hoch, war bis in die 1930er Jahre durch Sandabbau geprägt. Die Ausgrabungen fanden hier statt, da der Sandabbau den Schutz der Gräber gefährdete. Die Ausgrabungen ergaben eine lange Belegungszeit von 300 bis 900 n. Chr. Auf einer Fläche von 2700 m² wurden 40 Brandbestattungen, 75 Urnengräber und rund 230 Körperbestattungen freigelegt. Besonders auffällig waren die ost-westlich orientierten Reihengräber aus der Zeit der Christianisierung. Die reichen Funde, darunter Waffen und Schmuck, wurden ins Focke-Museum gebracht und 1953 in einer umfassenden Publikation dokumentiert. Vor Ort erwartet man eine Vielzahl von Gräbern, darunter Brandbestattungen und Pferdegräber, sowie eine Siedlung aus dem 1. Jahrtausend mit Funden wie Eisen- und Bronzeartikel. Die Gräberfelder sind Teil einer größeren archäologischen Stätte, die auch eine Siedlung mit Groß- und Grubenhäusern beinhaltet. Die Funde belegen eine besondere kulturelle Bedeutung und eine weitreichende Verbreitung von Gürtelgarnituren in Norddeutschland.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.

Art
Archäologische Stätte
Ort
Hemelingen

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