📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Saint-Germain-en-Laye
Schloss in Frankreich
Das Schloss Saint-Germain-en-Laye liegt auf einer Anhöhe westlich von Paris und wurde ursprünglich als Burg im 13. Jahrhundert errichtet. Es diente bis ins 17. Jahrhundert als königliche Residenz, bis Ludwig XIV. mit seinem Hof nach Versailles zog. Die Anlage, seit 1862 als Monument historique geschützt, beherbergt heute das Musée d’Archéologie Nationale. Das Schloss besteht aus dem Château vieux im Renaissancestil, dem Château neuf, das im 16. Jahrhundert errichtet wurde, und einem Barockgarten. Der Château vieux hat einen fünfeckigen Grundriss und ist von einem Graben umgeben. Im ersten Stock befanden sich die königlichen Appartements, während der Ball- bzw. Festsaal, heute Salle de Mars genannt, mit einer Grundfläche von etwa 40 × 12 Metern das größte Raum im Schloss ist. Der Barockgarten umfasst drei Gartenparterres, darunter das westliche Grand parterre und den Jardin de la Dauphine. Die Grande Terrasse, 2,2 Kilometer lang und 35 Meter breit, bietet einen Blick über das Seental bis nach Paris. Der Forêt Domaniale de Saint-Germain-en-Laye, der sich an den Gärten anschließt, ist mit 3533 Hektar das zweitgrößte Waldgebiet des Départements Yvelines.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Saint-Germain-en-Laye
- Erbaut
- 1124
- Baustil
- Gotische Architektur
- Architekt
- Pierre Chambiges
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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