Burgruine Harchheim

📷 Bild: Wikimedia Commons

BurgenOberösterreichBezirk Schärding

Burgruine Harchheim

abgegangene mittelalterliche Befestigungsanlage und Siedlungsplatz in der Gemeinde Sankt Aegidi, Oberösterreich

Die Burgruine Harchheim liegt auf einem Felsen oberhalb der Kleine-Kösslbach-Schlucht im Naturschutzgebiet des Ortsteils Tullern in Sankt Aegidi. Sie ist eine abgegangene Felsenburg, die lokal als Ruine Burgstall bezeichnet wird. Die Ruine befindet sich am rechten Ufer des Kleinen Kesselbaches, der in die Donau mündet. Sie markiert historisch eine Grenze zwischen Gebieten, die zu Passau und Österreich gehörten. Die Burgstelle ist ein beliebter Ausflugsort, da sie Teil der Geschichte der Region ist. Sie war vermutlich der Stammsitz der Familie Struben, die zum Bistum Passau gehörte. Im Jahr 1536 wurde die Burg als Gefängnis genutzt, doch aufgrund ihres Verfalls wurde das Gericht 1583 nach St. Aegidi verlegt. Der Großteil des Materials wurde für die St.-Pankratius-Kirche verwendet, die später geschlossen und durch eine Kapelle ersetzt wurde. Die Ruine selbst besteht aus einem Mauergeviert am Felsenrand, das aus Bruchsteinmauerwerk besteht. Die Mauerstärke beträgt bis zu zwei Meter. Die Burgstelle ist über den Mittelbach-Güterweg oder von der St.-Pankratius-Kapelle aus erreichbar. Der Weg führt durch den Wald und bietet Ausblicke auf die Schlucht. Die Ruine ist Teil der Landschaft und lädt zum Spaziergang ein.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burgstall, Burgruine
Ort
Sankt Aegidi
Quellen:Burgruine Harchheim (CC0-1.0)

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