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Alte Bückeburg
Burg in Niedersachsen, Deutschland
Die Alte Bückeburg ist eine abgegangene Burg auf einem Geländerücken etwa 1 km östlich der Stiftskirche von Obernkirchen. Sie lag auf einem von Osten nach Westen abfallenden Hügel und war durch Geländeplanierungen und Kasernenbauten stark verändert. Die ursprüngliche Größe wird auf 60 × 80 Meter geschätzt. Heute sind nur noch Bodenvertiefungen und Wallböschungen sowie Grabenreste im Südwesten und Norden erhalten. Die Burg wurde erstmals 775 urkundlich erwähnt und war Verwaltungssitz der Gaugrafen des Bukkigaus. Sie gehörte den Billungern und wurde 1106 an die Askanier verliehen. 1180 ging die Burg an das Stift Obernkirchen, und sie verfiel nach der Verlegung der Burgkapelle 1204. 1616 veräußerte Graf Ernst von Holstein-Schaumburg den Burgplatz, und ab 1624 standen dort Wohnhäuser. 1917 wurden Ausgrabungen durch russische Kriegsgefangene durchgeführt, bei denen Mauerreste und Funde wie Faustkeile und Münzen entdeckt wurden. Auf dem Gelände wurden in den 1950er Jahren Keramikscherben gefunden, die auf den 11. und 12. Jahrhundert datieren. Spätere Nutzungsspuren wie Trockenmauern und Bruchsteinmauern dokumentieren eine Nutzung in der frühen Neuzeit. Nach dem Zweiten Weltkrieg standen die Gebäude leer und wurden 2010 abgerissen. Heute ist das Gelände mit einer Photovoltaikanlage bebaut.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Niedersachsen
In der Nähe
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