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Martinskirche Deutsch Schützen
Kirche in Deutsch Schützen-Eisenberg (8092)
Die Martinskirche Deutsch Schützen ist eine römisch-katholische Kirche im Ort Deutsch Schützen, der Gemeinde Deutsch Schützen-Eisenberg im Bezirk Oberwart im Burgenland. Sie gehört zur Pfarrkirche Deutsch Schützen im Dekanat Güssing und steht unter Denkmalschutz. Die Kirche ist dem heiligen Martin geweiht und liegt etwa 800 Meter außerhalb des heutigen Ortskerns. Sie wurde um 1400 errichtet und 1751 barockisiert. Die Kirche war bis 1938 Pfarrkirche, danach übernahm die Mariä-Namen-Kirche diese Funktion. Nach dem Einsturz von Dach und Westturm im Jahr 1945 wurde sie teilweise demoliert. 1945 fand ein Massaker von etwa 850 jüdischen Zwangsarbeitern statt, die zur Flucht vor der Rote Armee gezwungen wurden. 1995 wurden die Toten an der Fundstelle bestattet, und eine Gedenktafel an der Martinskirche wurde gesetzt. Die Kirche besitzt einen einjochigen gotischen Chor und eine Apsis mit Fünfachtelschluss. Das Gewölbe besteht aus einfach gekehlten Rippen. In der südlichen Innenmauer befindet sich ein Grabstein des Georg Debreczenyi. Die Kirche ist ein Teil der ehemaligen Ortsmitte von St. Martin und hat eine historische Bedeutung im Zusammenhang mit dem Massaker von 1945.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Deutsch Schützen-Eisenberg
- Baustil
- Romanische Architektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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