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Benediktinerabtei Tournus
Kloster in Frankreich
Die Benediktinerabtei Tournus liegt in der burgundischen Stadt Tournus in Frankreich. Sie wurde an der Stelle errichtet, an der der Heilige Valerian bestattet war. Das Kloster entstand im 9. Jahrhundert, als Karl der Kahle Benediktinermönche aus der Abtei Noirmoutier hier ansetzte. Die Kirche wurde 1019 geweiht und zählt zu den bedeutendsten frühromanischen Sakralbauten Frankreichs. Die Abteikirche ist als Monument historique geschützt, und weitere Bauten wie die Ziegelei und der Turm der Trésorier sind ebenfalls denkmalgeschützt. Die Abtei hat eine reiche Geschichte, die bis ins 11. Jahrhundert reicht. 1007 brannte ein Großteil des Klosters nieder, die Kirche wurde ab 1020 wieder aufgebaut. 1120 wurde das neue Kirchengebäude von Papst Calixt II. geweiht. Die Abteikirche wurde im 12. Jahrhundert durch eine Kuppel des Vierungsturms überwältigt. Die Kirche wurde 1841–1851 restauriert und bleibt bis heute ein zentraler Teil der Anlage. Die Abteikirche ist der zentrale Raum der Anlage. Sie ist dreischiffig und hat Kreuzgratgewölbe. Das Querhaus wird von einer Kuppel des Vierungsturms beherrscht. Daneben gibt es das Refektorium, zwei alte Weinkeller und das Abtshaus aus dem 15. Jahrhundert. Die Kurtine im Osten und die Türme am Eingang bilden die Umgebung. Die Reste des frühromanischen Kreuzgangs mit Brunnen und Arkade sowie die Les Grandes Caves sind weitere wichtige Räume der Anlage.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Abtei
- Ort
- Tournus
- Erbaut
- 1001
- Baustil
- Romanische Architektur
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
In der Nähe
- Abtspalast von Tournus63 m
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