Gedenkstätte 'Landjuden an der Sieg'

📷 Bild: Wikimedia Commons

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Gedenkstätte 'Landjuden an der Sieg'

Museum in Deutschland

Die Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“ in Windeck-Rosbach ist ein Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert, das heute als Museum dient. Es steht in der Bergstraße Nr. 9 und war früher das Wohnhaus und Arbeitszimmer der jüdischen Familie Seligmann. Das Gebäude ist weiß getüncht, mit sichtbarem Fachwerkgerüst und grünen Türen sowie Fensterläden versehen. Es ist unter der Nummer A 94 in die Denkmalliste von Windeck eingetragen. Die Gedenkstätte wurde 1994 durch den Rhein-Sieg-Kreis ins Leben gerufen und 2020 in die interaktive Online-Ausstellung der Vereinten Nationen „7 Places – Sieben Orte in Deutschland“ aufgenommen. Sie erinnert an die vier ermordeten Kinder der Familie Seligmann und dokumentiert das jüdische Leben an der Sieg im Nationalsozialismus. Das Museum bietet Einblick in die kulturelle Geschichte und die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung in der Region. Das Gebäude ist umgeben von Stolpersteinen, die an die ermordeten Kinder erinnern. Die Räume des Hauses wurden für die Ausstellung umfunktioniert und zeigen die Geschichte der Familie Seligmann sowie die Lebensbedingungen der Juden in der Zeit des Nationalsozialismus. Ausblickmöglichkeiten und die Umgebung vermitteln einen Eindruck der historischen Lage und der Region.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Museum
Ort
Windeck
Adresse
Bergstraße 9, 51570 Windeck-Rosbach
Erbaut
1994

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