📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Hohenwaldeck
Burgruine in Deutschland
Die Burgruine Hohenwaldeck liegt 470 Meter östlich des Südteils des Schliersees, nahe Neuhaus, auf 986 m ü. NHN. Sie ragt 209 Meter über den Seespiegel und ist vom Höhenwanderweg zwischen Schliersee und Neuhaus erreichbar. Die Anlage ist eine Ruine einer Höhenburg, die im 13. Jahrhundert von den Herren von Waldeck errichtet wurde. Die Burg war im 16. Jahrhundert bereits verfallen, nach einem Felssturz im Jahr 1480 wurde sie unbewohnbar. Die Burg war ein Symbol der Unabhängigkeit der Familie Waldeck, die sich im 13. Jahrhundert von dem Bistum Freising löste. Sie war Teil einer strategischen Positionierung gegenüber dem Bistum und dem Herzogtum Bayern. Die Anlage war zwar für die Verteidigung schwierig, doch ihre Lage und die starke Umfassungsmauer boten Schutz. Die Ruine ist heute ein Wanderziel und bietet einen Blick über den Schliersee. Die Mauern sind gut erhalten, und der Zugang erfolgt über einen Wanderweg. Die Ruine besteht aus einem Rest des Bergfrieds oder Wohnturms, der im Süden und Osten noch etwa sechs Meter hoch ist. Um das Burgplateau herum sind Teile der Umfassungsmauer aus Kalksteinquadern erhalten. Die Mauern sind bis zu acht Meter hoch und zeigen eine sorgfältige Handwerkskunst. Der Westteil der Burg ist ins Tal abgerutscht, doch der Nordsporn bietet einen guten Ausblick. Die Anlage ist sowohl als Wehrbau als auch als Repräsentationsbau zu verstehen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Schliersee
- Adresse
- Hohenwaldeck
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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