📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgruine Wildeneck
Burg in Österreich
Die Burgruine Wildeneck liegt am westlichen Ufer des Irrsees in Oberhofen, im Osten des Kolomansberges. Sie war eine Spornburg, die im 12. Jahrhundert errichtet wurde und bis 1572 oder 1611 bewohnt war. Die Burg stand auf einem steilen Hang und wurde durch einen Halsgraben geschützt. Sie war Teil der Herrschaft Wildeneck, die mehrfach verpfändet und zwischen verschiedenen Herren wechselte. Die Burg war ein Zentrum der Herrschaft, das bis ins 17. Jahrhundert bestand. Die Doppelherrschaft und hohe Abgabenlast führten zu Bauernaufständen, die brutal unterdrückt wurden. Die Herrschaft wurde schließlich von Salzburg erworben und blieb bis 1779, als das Innviertel zu Österreich kam. Die Burg wurde schließlich aufgegeben und verfiel. Die Wanderung zur Ruine dauert etwa 45 Minuten und startet vom Gasthof Fischhof am Westufer des Irrsees. Die Ruine besteht aus Mauerresten und Vertiefungen, die auf eingestürzte Gewölbe deuten. Um die Ruine rankt sich eine Sage über die goldene Kutsche der Wildenecker Gräfin, die den Reichtum der Herrschaft und die Armut der Untertanen zeigt. Die Umgebung bietet Ausblicke auf den See und den Berg.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Ruine, Burgruine
- Ort
- Oberhofen am Irrsee
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
- Seehöhe
- 720 m
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