Schloss Simmern
Schloss in Deutschland
Das Schloss Simmern liegt in der Stadt Simmern im Rheinland-Pfalz, im Rhein-Hunsrück-Kreis. Es war ursprünglich eine Burg, die 1311 erstmals erwähnt wurde. Die Stadt und die Burg kamen 1358 unter die Herrschaft der Pfalzgrafen. Das Schloss wurde im 15. Jahrhundert durch Herzog Friedrich I. zu einer Residenz ausgebaut. Es diente den Herzögen von Pfalz-Simmern als Wohnsitz mehrfach, bis es 1689 während des Pfälzischen Erbfolgekriegs zerstört wurde. Das Schloss war bis 1689 ein Zentrum der Herzogfamilie und hatte eine Hofgesinde von 125 Personen. Nach der Zerstörung wurde ein neues Schloss zwischen 1708 und 1713 errichtet, das später der Stadt geschenkt wurde. Es diente verschiedenen Zwecken wie Gericht, Schule und Garnison. Die heutige Anlage besteht aus einem Hauptbau und zwei Seitenflügeln, die einst von einem Schlossweiher umgeben waren. Im Schlossgebäude gibt es heute verschiedene Räume, darunter ein Festsaal, ein Seniorenraum, das Hunsrück-Museum, den Trausaal des Standesamtes und die Stadtbücherei. Im Dachgeschoss ist eine Ausstellung des Malers und Bildhauers Friedrich Karl Ströher untergebracht. Die Schlossanlage umfasst auch einen Schlossgarten und das Rote Haus, das früher eine Druckerei und Münzstätte beherbergte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Rheinland-Pfalz
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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