📷 Bild: Wikimedia Commons
Melanchthonhaus
Museum zur Geschichte der Reformation
Das Melanchthonhaus in Bretten ist ein Museum und Forschungsinstitut zur Reformation und Philipp Melanchthon. Es wurde ab 1897 an der Stelle des 1689 zerstörten Geburtshauses Melanchthons gebaut. Das Gebäude im neuspätgotischen Stil ist weitgehend original erhalten und dient sowohl als Ausstellungsraum als auch als Forschungszentrum. Es beherbergt eine Forschungsstelle, eine Bibliothek und eine Dokumentationsstelle zur internationalen Melanchthon-Forschung. Das Haus ist besonders für seine Ausstellungen bekannt, die das Leben und Werk Melanchthons sowie seine Zeitgenossen darstellen. Im Erdgeschoss befindet sich eine freskengeschmückte Gedächtnishalle mit Statuen und einem Altar, der für Gottesdienste genutzt werden kann. Im ersten Obergeschoss sind vier thematisch unterschiedliche Räume eingerichtet, darunter das „Theologenzimmer“, das dem Studierzimmer Melanchthons in Wittenberg nachgeht. Die Bibliothek umfasst etwa 11.000 Bände zur Reformationsgeschichte, darunter 4277 aus dem 19. Jahrhundert. Besucher können sich in den Räumen des Hauses über die Geschichte der Reformation und Melanchthons Bedeutung informieren. Die Ausstellungen zeigen die politischen, theologischen und kulturellen Aspekte der Reformation. Ausblick auf den Marktplatz von Bretten und die umliegende Altstadt ergänzen das Erlebnis. Die Glasfenster des Hauses wurden von Rudolf und Otto Linnemann aus Frankfurt geschaffen und tragen zur Atmosphäre des Gebäudes bei.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Gebäude, kulturelle Organisation
- Ort
- Bretten
- Adresse
- Melanchthonstraße 1, 75015 Bretten
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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