château des Imbergères

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château des Imbergères

Schloss in Frankreich

Das Château des Imbergères stand in Sceaux, einem Ort im Département Hauts-de-Seine. Es lag am heutigen Sportplatz Marie-Curie, auf der Avenue Cauchy. Der Bau wurde im 16. Jahrhundert von Guillaume Danetz als Sommerhaus errichtet und 1598 durch seinen Schwiegersohn Jean Willart abgerissen, um ein neues Schloss zu bauen. Die Eigentumsverhältnisse änderten sich häufig, unter anderem durch den Kauf von Jacques Paul Mérey im Jahr 1768 und die Verkaufssumme von 75.000 Francen für Anne Justine Feydeau de Brou im Jahr 1802. Das Schloss war ein repräsentatives Gebäude mit einer südseitigen Fassade, einer trapézösen Dachform und einer Bibliothek im Erdgeschoss. Die Gärten wurden 1807 von Martin Garat in ein ländliches Paradies umgestaltet, mit Flüssen, Seen und Sitzplätzen. Die Anlage umfasste auch ein Stallgebäude, eine Orangerie und einen Abreuher. Die letzte Nutzung als Weinlager fand 1910 statt, bevor die Stadt 1939 die Fläche für die Avenue Cauchy nutzte und das Schloss zerstörte. Die Anlage bot ein vielfältiges Ensemble aus Schloss, Gärten und Nebengebäuden. Die Gärten boten Sitzplätze und Seen, während die Nebengebäude für die Dienerschaft und das Weinlager dienten. Die Orangerie wurde von einem italienischen Bildhauer genutzt, und der Abreuher war Teil der ursprünglichen Anlage. Die Fläche wurde schließlich für eine Straße genutzt und das Schloss zerstört.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss
Ort
Sceaux
Denkmalstatus
Kulturerbe-Verzeichnis in Frankreich

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