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Gallizien
Gemeinde im Bezirk Völkermarkt, Kärnten
Gallizien liegt im südlichen Kärnten, im Bezirk Völkermarkt, am Übergang vom Rosental zum Jauntal. Das Gemeindegebiet erstreckt sich zwischen der Drau und dem Obir, einem nördlichen Ausläufer der Karawanken. Es wird von der Vellach durchflossen, die die Grenze zwischen Rosen- und Jauntal bildet. Die Seehöhe variiert zwischen etwa 390 Metern und 2139 Metern, wobei der Hochobir-Gipfel den höchsten Punkt darstellt. Die Siedlungstätigkeit auf dem Gebiet von Gallizien lässt sich bis in die Römerzeit zurückverfolgen, wobei eine römische Villa und eine Siedlung im Jahr 1931 in der Nähe von Möchling entdeckt wurden. Slawische Stämme niederließen sich am Ende der Völkerwanderungszeit, was die deutsch-slowenische Namensgebung der Ortschaften prägte. Im 12. Jahrhundert wurde die Burg Wildenstein errichtet, die 1348 durch ein Erdbeben zerstört wurde. Das Gebiet war kirchenadministrativ dem Patriarchat von Aquileia unterstellt. Gallizien ist bekannt für seine slowenischsprachige Bevölkerung, die bis ins 20. Jahrhundert stark präsent war. Die slowenische Kultur blühte mit Vereinen wie dem Kyrill-und-Method-Schulverein Družba sv. Cirila in Metoda. Die Gemeinde zählt zum slowenischen Dialektgebiet des Jauntales. Bekannte Sehenswürdigkeiten sind die Pfarrkirche St. Jakob der Ältere, der Wildensteiner Wasserfall und das Schloss Möchling.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Landgemeinde in Österreich, Gemeinde in Österreich
- Ort
- Bezirk Völkermarkt
- Seehöhe
- 436 m
- Website
- http://www.gallizien.at/
In der Nähe
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