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Weichering
Gemeinde in Deutschland
Weichering liegt im oberbayerischen Landkreis Neuburg-Schrobenhausen, in der Planungsregion Ingolstadt. Die Gemeinde befindet sich an der Bundesstraße 16 zwischen Neuburg an der Donau und Ingolstadt. Sie verfügt über einen Bahnhof der Donautalbahn und ist von der Donau begrenzt, an deren Südufer sich eine Auen- und Moorlandschaft erstreckt. Im Süden des Ortes liegt ein Waldgebiet mit dem Weicheringer See. Durch den Ort fließt das Flüsschen Ach, das das südlich gelegene Donaumoos entwässert. Die Geschichte von Weichering reicht bis in die Zeit der Glockenbecher-Kultur zurück. Die Römer eroberten die Region ab 15 v. Chr. und gründeten die Gemeinde im Zuge der bairischen Landnahme. Im 16. Jahrhundert entstand das Schloss, das später von der Mufflinger-Dynastie erworben wurde. 1856 ereignete sich ein Großbrand, der fast die Hälfte der Gehöfte zerstörte. Die Gemeinde wuchs im 20. Jahrhundert durch Flüchtlinge aus dem Osten und erreichte 1901 den aktuellen Kirchenbau. Weichering ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie die Pfarrkirche St. Vitus, das Rathaus und die Dorfmühle, die bis 1917 in Betrieb stand. Die Mühlen, die entlang des Ach-Baches standen, spielten eine wichtige Rolle in der regionalen Wirtschaft. Die Gemeinde verfügt über eine Grundschule, zwei Kindergärten und verschiedene Geschäfte. Der Ortsname Ganskroong, ein Gänsehals, ist ein bekannter Neckname der Einwohner.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Neuburg-Schrobenhausen
- Seehöhe
- 374 m
- Website
- http://www.weichering.de
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