📷 Bild: Wikimedia Commons
Cercino
italienische Gemeinde
Cercino liegt im Norden Italiens, in der Provinz Sondrio der Lombardei. Die Gemeinde ist etwa 28 Kilometer westlich von Sondrio und umgeben von weiteren Gemeinden wie Mantello, Cino, Traona und Morbegno. Die Adda fließt durch den südlichen Teil der Gemeinde, während die Weiler Belenasco, Piussogno, Era, Barossedo, Fiesso und Siro zur Gemeinde gehören. Die Höhenunterschiede sind stark, wobei der tiefste Punkt bei 208 Metern und der höchste Punkt der Corno Stella mit 2.185 Metern über dem Meeresspiegel liegt. Die Gemeinde wurde erstmals um 822 erwähnt und hat bis heute eine Geschichte, die von der Region und den umliegenden Orten geprägt ist. Im Laufe der Zeit gab es Verbindungen über die Bahnstrecke Tirano–Lecco, die den Bahnhof Delebio bedient, und über das öffentliche Busnetz. Die Verkehrsanbindung ist über die Provinzstraße SP5 und die Staatsstraße 402 (SS4029) möglich, die durch die Gemeinde führen. Cercino ist für seine religiösen Sehenswürdigkeiten bekannt, darunter die Pfarrkirche Michael Erzengel mit Fresken von Cesare Ligari sowie das Oratorium Madonna della Pietà mit einem Hochaltar von Giacomo Longhi. Im Ortsteil Siro steht die Kirche Madonna della Neve, und im Ortsteil Piussogno die Kirche Santa Margherita e Carlo Borromeo. Ein weiteres Merkmal ist La Barachia di Partigian aus dem Jahr 1944.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Italien
- Ort
- Provinz Sondrio
- Seehöhe
- 487 m
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