📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgruine Rüdberg
Archäologische Stätte in Oberhelfenschwil im Kanton St. Gallen, Schweiz
Die Burgruine Rüdberg ist eine mittelalterliche Höhenburg im Kanton St. Gallen, Schweiz, gelegen in Spornlage 50 Meter über der Thur. Sie steht bei Oberhelfenschwil und ist über einen Wanderweg vom Bahnhof Dietfurt in einer Viertelstunde zu Fuß erreichbar. Die Ruine liegt an der alten Reichsstrasse durchs Toggenburg, die die Städte Wil SG und Wattwil verband. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert errichtet und erstmals 1267 als Joanne milite de Ruotberch erwähnt. 1270 wurde sie als Castrum Rudeberg dokumentiert. Sie diente als Grenzpunkt bei der Güterteilung zwischen den Grafen von Toggenburg im Jahr 1275. Die Familie von Rüdberg war bis ins 15. Jahrhundert in der Region präsent, bis die Burg 1468 an die Abtei von St. Gallen gelangte und dem Zerfall überlassen wurde. Die Burg war von einer Ringmauer, Wohnhaus und Turm umgeben. Der Turm war auf der Ostseite angeordnet, die einzige Seite ohne natürliche Abwehr. Die Mauern bestanden aus Nagelfluh-Brocken und Tuffstein-Quadern. Ein Zugang zum Turm wurde erst während der Ausgrabungsarbeiten geschaffen. Westlich der Burg gab es eine große Freifläche, die wahrscheinlich als Weide diente. Die Ruine bietet Ausblicke auf die Thur und die umliegende Landschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Burgruine
- Ort
- Neckertal
- Adresse
- Rüdberg, 9621 Oberhelfenschwil
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse B von regionaler Bedeutung
- Seehöhe
- 630 m
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