📷 Bild: Wikimedia Commons
Stift Herzogenburg
Kloster der Augustiner Chorherren in Herzogenburg, Niederösterreich
Das Stift Herzogenburg ist ein Kloster der Augustiner-Chorherren in Herzogenburg, Niederösterreich. Es wurde 1112 in St. Georgen an der Traisen gegründet und 1244 nach Herzogenburg verlegt. Der Ort liegt am Zusammenfluss der Traisen mit der Donau und war bis 1806 Teil des bairischen Grundbesitzes. Die Stadt Herzogenburg entwickelte sich um das Stift, das bis heute eine zentrale Rolle in der Region spielt. Das Stift Herzogenburg ist bekannt für seine barocke Architektur und die kunsthistorische Bedeutung. Der Umbau begann 1714 unter der Leitung von Jakob Prandtauer und Johann Bernhard Fischer von Erlach. Die Renovierungen ab 2000 stärkten die historischen Gebäude, Gärten und Bibliothek. Die Kunstsammlung umfasst spätgotische Werke, barocke Bildersäle und eine Schatzkammer. Die Stiftskirche, ein barocker Kirchenbau aus dem 18. Jahrhundert, ist ein Wahrzeichen des Traisentales. Besucher können die barocken Räume, die historischen Gärten und die Stiftskirche erkunden. Die Stiftskirche mit ihrer Orgel und dem Geläute aus fünf Glocken ist ein Highlight. Die Stifts-Bibliothek, die Schatzkammer und der Festsaal bieten Einblick in die Geschichte und Kultur des Stiftes. Die Umgebung um Herzogenburg, einschließlich der St. Georgsbrücke, ergänzt das Erlebnis.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, Burg, Museum, Kloster
- Ort
- Herzogenburg
- Adresse
- Stiftsgasse 1 u. a.
- Erbaut
- 1101
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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