📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Furra
Burgruine in Deutschland
Die Burg Furra, auch als Burg Großfurra bekannt, liegt im Ortsteil Großfurra der Stadt Sondershausen im Kyffhäuserkreis in Thüringen. Sie entstand als Wasserburg im 11. Jahrhundert und war bis ins 15. Jahrhundert ein bedeutendes Sitz der Herren von Furra. Die Burg kontrollierte das Wippertal westlich von Sondershausen und war Teil der Adelsgeschichte des Landes. Sie wurde später von der Familie Wurmb übernommen und blieb bis zum Zweiten Weltkrieg ein wichtiger Ort. Die Burg war bis 1945 fast unbeschadet erhalten, bis sie durch amerikanischen Artilleriebeschuss beschädigt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie von der sowjetischen Besatzung geplündert und als Schule und Wohnraum für Flüchtlinge genutzt. Die Bibliothek und die Gutsgebäude wurden enteignet. Die Sanierung der Burg begann 1996 durch Helmut Pohl, der die Gebäude bis 2004 restaurierte und heute als Wohn- und Firmensitz nutzt. Die Burg Furra besteht aus einem massiven Kernbau mit einem runden Bergfried von 20 Metern Höhe. Der Schlosspark, ursprünglich ein Lustgarten, wurde im 19. Jahrhundert zum Landschaftsgarten umgestaltet. Nach 1945 wurde der Park zugebaut, und viele Bäume wurden gefällt. Die Burg ist heute ein Beispiel für die Geschichte und Architektur des Mittelalters und der Renaissance.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Sondershausen
- Erbaut
- 1100
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Thüringen
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