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Blankenheim
Gemeinde im Landkreis Mansfeld-Südharz
Blankenheim ist eine Gemeinde im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt und gehört zur Verbandsgemeinde Mansfelder Grund-Helbra. Der Ort liegt am Hornburger Sattel im südöstlichen Harzvorland, an der Landesstraße 151 zwischen Emseloh und Eisleben. Durch Blankenheim verläuft eine Eisenbahnstrecke, die den Abschnitt Berlin–Blankenheim und die Linie Göttingen–Halle (Saale) verbindet. Westlich des Ortes befindet sich die Wüstung Utenfelde. Blankenheim wurde erstmals 1181 urkundlich erwähnt und war bis 1815 Teil des Amts Sangerhausen. Im Zweiten Weltkrieg starben 16 Einwohner durch US-Luftangriffe, und 70 Soldaten aus dem Ort kämpften. Die Gemeinde war lange dem Rittergut Klosterrode unterstellt, das bis 1848 Gerichtsrechte über den Ort hatte. Die St.-Lamberti-Kirche, die zur Kirchengemeinde Gonna-Leinetal gehört, ist ein zentraler Ort der evangelischen Gemeinde. In Blankenheim gibt es die römisch-katholische Kapelle im ehemaligen Gasthaus Waldhaus, die 1963 eingerichtet wurde. Die Katholiken gehören heute zur Pfarrei St. Jutta in Sangerhausen. Sehenswürdigkeiten sind der Gedenkstein an der Grundschule für Paul Beck, einen kommunistischen Stadtverordneten, und die historischen Bahnverbindungen. Die Gemeinde verfügt über eine grün-weiße Flagge mit dem Wappen, das eine grüne Eiche und silberne Elemente zeigt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Verbandsgemeinde Mansfelder Grund-Helbra
- Seehöhe
- 280 m
In der Nähe
- Kloster Rode1.6 km
- Holdenstedt3.0 km
- Emseloh2.3 km
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