📷 Bild: Wikimedia Commons
Erlöserkirche
Kirchengebäude in Wien-Landstraße
Die Erlöserkirche in der Landstraße ist eine römisch-katholische Filialkirche der Pfarre Rennweg-Mariä Geburt. Sie liegt im 3. Wiener Gemeindebezirk und gehört zum Dekanat 3 des Vikariates Wien Stadt. Die Kirche war ursprünglich Klosterkirche des Redemptoristinnenklosters und steht heute im Besitz der Tröster von Gethsemani, die sich um die Seelsorge für Tschechen und Slowaken kümmern. Sie ist unter Denkmalschutz. Die Kirche wurde zwischen 1834 und 1836 nach Plänen von Carl Roesner errichtet und markiert das erste Werk des Architekten in Wien. Der Bau wurde von Anton Hoppe ausgeführt und präsentiert sich als bedeutendes Werk des Frühhistorismus. 1944 wurde der Chor durch eine Bombe beschädigt, wodurch der Hochaltar zerstört wurde. 1968 erfolgte eine Innenrestaurierung, die das Kirchendach erneuerte. Die Kirche hat eine einfache Einturmfassade und bildet den Mittelteil der Klosteranlage. Im Inneren ist sie ein Saalbau mit Seitenschiffen und Emporen. Der Chor ist durch einen Triumphbogen vom Kirchenschiff getrennt. Die Sakristei ist ein gewölbter Raum mit kreuzförmigen Gurten. Die Marienkapelle rechts neben dem Eingang wurde 1935 im neobarocken Stil eingerichtet. Die Orgel, gebaut 1910, verfügt über zehn Register und wurde 1965 umgebaut.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, Kloster
- Ort
- Landstraße
- Adresse
- Rennweg 63, 63a
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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