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Alozaina
Gemeinde in der Provinz Málaga, Spanien
Alozaina liegt im Quellgebiet zahlreicher Bäche, deren Wasser über den Río Grande in den Río Guadalhorce fließt. Der Ort befindet sich in den bewaldeten Bergen der Sierra de las Nieves, westlich der Provinzhauptstadt Málaga und nahe der Stadt Ronda. Die Gemeinde gehört zu den „Weißen Dörfern“ der Provinz Málaga und liegt in einer Höhe von etwa 340 bis 385 Metern. Das Klima ist gemäßigt bis warm, mit ausreichend Regen, der sich über das ganze Jahr verteilt. Alozaina hat eine reiche Geschichte, die bis in die Steinzeit zurückreicht. In einer Felshöhle wurden Steinwerkzeuge und Tongefäße aus der Zeit um 7000 v. Chr. gefunden. Der Ort war wahrscheinlich maurisch gegründet und wurde im 9. Jahrhundert von ʿUmar ibn Hafsūn beherrscht. Nach dessen Tod wurde er wieder der Zentralmacht Córdobas unterstellt. Im 16. Jahrhundert kam es zu Unruhen, die 1570 durch militärisches Eingreifen beendet wurden. Die Gemeinde wurde später durch Ansiedlungen christlicher Bevölkerung aus Galicien, Sevilla und Córdoba wieder bevölkert. Alozaina ist bekannt für seine Kirche Santa Ana, die im 16. Jahrhundert errichtet und im 18. Jahrhundert restauriert wurde. Der Bau umfasst einen achteckigen Glockenturm und flache Holzdecken. Die Ruine des Torreon María Sagredo erinnert an die Verteidigung des Ortes im Jahr 1570. Zudem gibt es einen Bogen aus dem Jahr 1951 sowie Überreste einer mozarabischen Kapelle und eines Megalithgrabens. Die Umgebung bietet archäologische Funde aus verschiedenen Epochen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Málaga
- Seehöhe
- 386 m
- Website
- http://www.alozaina.es
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