Maria-Rosenkranz-Kirche Budweis

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Maria-Rosenkranz-Kirche Budweis

Kirchengebäude in Tschechien

Die Maria-Rosenkranz-Kirche in Budweis steht auf der Žižkově třídě im Stadtgebiet und gehört zum Areal des petrínovské Klosters. Es handelt sich um einen römisch-katholischen Kirchenbau, dessen künstlerische Ausstattung als herausragende Beispiele des beuronského Kunststils in Süddeutschland gilt. Die Kirche und das Prälaturgebäude sind als kulturelle Denkmale der Republik Tschechien geschützt. Die Kirche wurde zwischen 1899 und 1900 nach Plänen von Jakub Stabernak errichtet, als Ersatz für eine vorübergehende Kapelle. Die Finanzierung war schwierig, da der Baukostenrahmen fast 65.000 Zloty betrug. Durch Spenden und Materialspenden von Handwerkern wurde die Kirche trotzdem fertiggestellt. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 80.000 Zloty. Die Kirche wurde am 7. Oktober 1900 von Bischof Martin Josef Říhou eingeweiht. Im Inneren der Kirche dominieren dekorative Elemente, die den beuronské umělecké škole zugehörig sind. Die einheitliche, in Richtung Südwesten gerichtete Kirche hat einen quadratischen Chor und eine halbkreisförmige Apsis mit einer angeschlossenen Kapelle und einer Sakristei. Die Wände zeigen 14 Holzschnitzereien der Kreuzwegstationen sowie 15 Bilder aus dem Leben Mariens. Die Ausstattung umfasst Werke aus verschiedenen regionalen Handwerken, darunter Glasfertigungen aus Lenoře und Kaminarbeiten aus Hořicích. Die Orgel, gebaut von Čeněk Skopek, ist ein frühes Werk des tschechischen Orgelbauers und wurde 1900 für 2250 Zloty errichtet.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude
Adresse
Žižkova ul., České Budějovice
Erbaut
1900
Baustil
Neorenaissance
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Tschechien

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