📷 Bild: Wikimedia Commons
centre d’histoire du mémorial 14-18
Museum in Frankreich
Der Centre d’histoire du Mémorial 14-18 liegt in Souchez im Nordosten Frankreichs und ist ein kostenloses Informationszentrum zur Ersten Weltkriegszeit in der Region Artois und Flandern. Es wurde 2015 eröffnet und ist Teil eines Netzwerks von Gedenkstätten in der Region. Das Gebäude wurde von Pierre-Louis Faloci entworfen und besteht aus schwarzen Betonkubus „Chapellen“. Die Ausstellung umfasst sieben Hauptphasen des Krieges und zeigt Dokumente, Filme und Objekte aus der Epoche. Der Besuch lohnt sich durch umfassende Informationen zu den Ereignissen der Ersten Weltkriegszeit. Die Ausstellung vermittelt die Chronologie und Themen der Kriegsereignisse sowie die Auswirkungen auf die Region. Ein besonderes Highlight ist der Raum mit den 579 606 Namen der Soldaten, die im Nord-Pas-de-Calais zwischen 1914 und 1918 umkamen. Die Ausstellung ist Teil des „Anneau de la mémoire“ und verbindet die Erinnerung an die Kriegsereignisse mit der Gegenwart. Die Gedenkstätte bietet einen Überblick über die historischen Ereignisse und die Auswirkungen des Krieges auf die Region. Besucher können sich in der Ausstellung über die Kriegsverläufe, die Zerstörungen und die Wiederaufbauarbeiten informieren. Umgebungsgestaltung und Ausstellungsfläche ermöglichen einen tiefen Einblick in die Geschichte. Die Ausstellung ist Teil eines internationalen Netzwerks von Gedenkstätten und wurde von einem internationalen Wissenschaftsteam konzipiert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Souchez
- Architekt
- Pierre-Louis Faloci
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