📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Vízmburk
Burg in Tschechien
Die Ruine der Burg Vízmburk liegt westlich von Červený Kostelec im okres Trutnov in Tschechien. Sie steht auf einer bewaldeten Landzunge oberhalb der Aupa und wurde 1279 von Tas von Wiesenburg oder dessen Vater Peter von Skalitz erbaut. Die Burg war Teil eines Netzwerks aus drei Burgen im Aupatal, die zur Verteidigung gegen Schlesien dienten. Die Burg war bis 1309 in Besitz des Ritters Milotov von Netluk, später von Ernst d. Ä. von Hostin. Sie wurde 1325–1332 gegen die Herrschaft Pardubitz getauscht und blieb bis 1447 im Besitz der Familie von Dubá. 1447 erwarben schlesische Fürsten die Burg, die sie später zerstörten. Die Herrschaft gelangte 1472 an Herzog Heinrich d. Ä. von Pardubitz, der sie später an Zbynek von Buchov verkaufte. Die Burg umfasste einen Innenhof mit einer Fläche von 30 bis 40 Quadratmetern. Dazu gehörten Wohngebäude, ein großer Saal, eine Kapelle, eine Küche und eine Schmiede. Die Ruinen sind heute besichtigbar und bieten einen Eindruck von der ursprünglichen Anlage. Die Umgebung um die Burg besteht aus Wald und Tal, mit Blick auf die Aupa.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Havlovice
- Erbaut
- 1300
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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