Burg Czorsztyn

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Burg Czorsztyn

Festungsanlage in Czorsztyn, Polen

Die Burg Czorsztyn liegt in der Woiwodschaft Kleinpolen, nahe dem Ort Czorsztyn. Sie ist eine Höhenburg, die im späten 13. Jahrhundert auf einem Felsen nahe dem Fluss Dunajec entstand. Ursprünglich als Wronin bekannt, wurde sie vermutlich von den Klarissen aus Stary Sącz errichtet. Die Burg war Teil der Kolonisierung der Dunajec-Ufer und stand im Grenzgebiet zwischen Ungarn und Polen. Sie war auch ein wichtiger Verkehrsweg zwischen Buda und Krakau. Die Burg war bis 1811 Teil der Starostei Czorsztyn, die unter verschiedenen Herrschern wie Władysław Jagiełło und Zawisza Czarny stand. Im 17. Jahrhundert wurde sie umgebaut, und im 19. Jahrhundert begannen Sanierungsarbeiten. Die Burg wurde 1945 enteignet und verstaatlicht. Nach umfassenden Restaurierungsarbeiten war sie 1996 erstmals öffentlich zugänglich. Sie war auch Zeuge wichtiger historischer Ereignisse, darunter die Rückgabe von Prager Groschen und der Bauernaufstand von 1651. Besucher können das obere und mittlere Schloss sowie die Baranowski-Bastei besichtigen. Im Hof des oberen Schlosses befindet sich ein in den Felsen gemeißeltes Loch, das einst eine Zisterne war. In einem Lapidarium werden Steinfragmente aus verschiedenen Bauphasen gezeigt. Die Umgebung um die Burg wurde durch den Bau des Sees Jezioro Czorsztyńskie verändert, wodurch die alte Ortschaft und der Königsweg unter Wasser liegen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Baudenkmal
Ort
Czorsztyn
Erbaut
1201
Denkmalstatus
unbewegliches Denkmal (Polen)

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