fort de Montlandon
Burg (Frankreich)
Das Fort de Montlandon ist ein Verteidigungsanlage der Séré de Rivières-Gruppe und liegt im Grand Est, 10 km östlich von Langres. Es befindet sich auf einem 416 m hohen Plateau, der die Region zwischen Plesnoy und Montlandon verbindet. Der Bau begann 1883–1885 und diente dazu, den Abstand zwischen dem Fort Plesnoy und dem Cognelot zu schließen sowie die Eisenbahnstrecke von Neufchâteau nach Belfort zu schützen. Das Fort war mit neun schweren Geschützen, 13 Kampfkanonen, fünf Maschinengewehren und fünf Granatwerfern ausgestattet. Es war ein letzter Vertreter der Kavallerieforts und besitzt heute noch gut erhaltene Räume, darunter ein vollständig erhaltenes Pulverlager und einen befestigten Beobachtungsposten. Die Anlage wurde 1887 nach General Édouard Mortier benannt, der an napoleonischen Kämpfen teilnahm. Besucher können das Fort besichtigen und die ehemaligen Kasernen, die für mindestens 300 Soldaten gedient haben, sowie die Fluchttunnel und die Kasematen erkunden. Die Anlage bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft und die Eisenbahnstrecke. Die Kavalleriefronten und die Zugangsrampen sind teilweise erhalten, und die Struktur zeigt die typischen Merkmale der fortschreitenden Verteidigungsarchitektur.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Chatenay-Vaudin
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