Winterrieden

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SchwabenBezirk Schwaben

Winterrieden

Gemeinde in Deutschland

Winterrieden liegt im schwäbischen Landkreis Unterallgäu, etwa 15 Kilometer nördlich von Memmingen in der Region Donau-Iller. Das Dorf ist ein Pfarrdorf und besteht aus der einzigen Gemarkung Winterrieden. Es grenzt an die Gemeinden Illerberg, Kellmünz und Babenhausen und liegt in einer flachen Landschaft mit leichtem Hügelland. Die Gemeinde ist Teil der Verwaltungsgemeinschaft Babenhausen und hat eine ländliche Atmosphäre mit traditionellen Werten. Winterrieden wurde im 12. Jahrhundert als Teil des Reichsstifts Ochsenhausen gegründet und kam 1806 durch die Rheinbundakte zu Bayern. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 wurde die heutige Gemeinde gebildet. 1972 wurde die Gemeinde in den Landkreis Unterallgäu eingegliedert und 1978 in die Verwaltungsgemeinschaft Babenhausen aufgenommen. Die Gemeinde entwickelte sich im 20. Jahrhundert durch eine Zuwanderung und wuchs um mehr als ein Drittel. Die Gemeinde ist bekannt für ihre Pfarrkirche St. Martin, die zwischen 1752 und 1755 erbaut wurde. Die Einwohner werden scherzhaft „Wasamolle“ genannt, ein Spitzname, der auf die Torfziegelproduktion und die Torfabbauaktivitäten in der Region zurückgeht. Die Gemeinde hat eine Kindertagesstätte mit 39 Plätzen und eine ländliche Infrastruktur. Die Bahnstrecke Kellmünz–Babenhausen, an der Winterrieden lag, ist heute stillgelegt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Unterallgäu
Seehöhe
575 m
Quellen:Winterrieden (CC0-1.0)

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