Burg Prebrunn
Burg in Deutschland
Die Burg Prebrunn liegt westlich der Altstadt von Regensburg in Bayern und war einst ein eigenständiger Vorort. Sie war Teil der Stadtmauern bis zur Ausweitung des Stadtgebietes im 13. Jahrhundert. Der Name leitet sich vom Töpferhandwerk und dem Wasser der Donau ab. Die Anlage ist als Bodendenkmal im Bayernatlas registriert und wird als abgegangenes frühneuzeitliches Schloss und mittelalterliche Niederungsburg bezeichnet. Die Burg war im 12. Jahrhundert von Herzog Otto I. von Bayern errichtet worden und wurde im 14. Jahrhundert als Lehen an Regensburger Bürger vergeben. Sie spielte eine Rolle im Städtekrieg und wurde 1388 zerstört, doch 1390 wieder aufgebaut. Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie 1633 durch bayerische Truppen zerstört, um schwedischen Truppen keine Unterkunft zu bieten. Die Burg blieb nach dem Krieg unbedeutend und wurde nicht wiederhergestellt. Im Vorort befanden sich Ziegelbrennereien und Gewerbe, die bis ins 17. Jahrhundert blühten. Der Schopperturm schützte die Betriebe. Nach dem Krieg verlor Prebrunn seine wirtschaftliche Bedeutung, und die Bebauung veränderte sich grundlegend durch Neubauten. Die Donau und die Uferbegradigung beeinflussten das Stadtbild. Heute sind nur noch Reste der Burg und die Gaststätte „Schlössel“ erhalten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Regensburg
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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