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Burg auf dem Süllberg
abgegangene Höhenburg auf dem Süllberg in Hamburg-Blankenese
Die Burg auf dem Süllberg war eine Höhenburg in Hamburg-Blankenese, gebaut auf dem 74,4 Meter hohen Süllberg. Sie wurde im 11. Jahrhundert von Adalbert I. als Verteidigungsanlage errichtet, um die Fährverbindung über die Elbe zu sichern. Die Burg wurde 1060/61 als prepositura gegründet, die dem Heiligen Jakobus und den Märtyrern der Thebaischen Legion geweiht war. Sie wurde 1070 durch die Nordalbingier zerstört und später wieder aufgebaut. Die zweite Burg wurde 1258 von den Grafen von Schauenburg und Holstein errichtet, wurde aber 1262 abgerissen. Die Burg war Teil der Sicherungsmaßnahmen für die Fährverbindung und stand im Konflikt mit den Hamburger Kaufleuten, die von der Burgherrschaft bedroht wurden. Die Burg wurde mehrfach zerstört und schließlich durch gastronomische Betriebe ersetzt. Die Geschichte der Burg und der prepositura wird in dem Roman „Der Goldschatz der Elbberge“ von Martin Schemm literarisch dargestellt. Die Burg war zudem ein Zentrum der geistlichen Betreuung und der Missionierung der Slawen. Auf dem Burgareal befinden sich heute gastronomische Betriebe, die den historischen Ort prägen. Die Burg war Teil der Region Stormarngau und hatte eine wichtige Rolle in der Sicherung der Fährverbindung. Die Burg und die prepositura wurden mehrfach zerstört und wieder aufgebaut, was ihre Bedeutung für die Region unterstreicht. Die Burg war ein Teil der Geschichte der Elbe und der Region Blankenese.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Altona
In der Nähe
- Süllberg36 m
- Fischerhaus Museum204 m
- Leuchtturm Unterfeuer Blankenese398 m
- Waseberg439 m
- Goßlers Park774 m
- Hamburg-Blankenese700 m
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