📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Beetzendorf
Burg in Sachsen-Anhalt, Deutschland
Die Burg Beetzendorf ist eine Ruine einer Niederungsburg in der Gemeinde Beetzendorf im Altmarkkreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt. Sie liegt in sumpfigem Gelände und wurde erstmals 1204 urkundlich erwähnt. Die Anlage gehörte bis ins 19. Jahrhundert der Familie von der Schulenburg, die sie als Familienhauptsitz verwendete. Die Burg wurde im 16. Jahrhundert zu einer Festung ausgebaut, mit Wassergräben und einer Schlossgesellschaft. Im Dreißigjährigen Krieg verlor sie ihre militärische Bedeutung, und die letzte Kanone wurde 1642 verkauft. Die Burg wurde bis 1760 von der Familie bewohnt, wobei der letzte Burgherr Freiherr Achaz II von der Schulenburg war. Er ließ den Lieberoser Hof bauen, der später abgerissen wurde. 1780 wurden Teile der Anlage abgerissen, und 1845 wurde die Burgruine dem Großen Hof zugeschlagen. Heute sind nur Ruinen übrig, darunter das nördliche Burgtor, das im 19. Jahrhundert rekonstruiert wurde, und der Bergfried aus rotem Backstein. Der barocke Garten ist in Grundzügen erhalten. Die Ruine liegt im Hochwald des Beetzendorfer Parks. Das nördliche Burgtor wurde im 19. Jahrhundert von Werner von der Schulenburg erhalten und später eine Freilichtbühne angebaut. Der Bergfried, 20 Meter hoch, steht auf einer Grundfläche von 8,5 mal 8,5 Meter. Die Anlage bietet Ausblicke auf die Umgebung und ist Teil des Parks. Die Burgruine und der Garten sind Teil der Landschaft und der Geschichte der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Beetzendorf
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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