📷 Bild: Wikimedia Commons
Malittenburg
Burg in Thüringen, Deutschland
Die Malittenburg ist eine abgegangene Spornburg und heute ein Bodendenkmal auf 300 m ü. NN im Osten von Eisenach. Sie liegt am Petersberg im Stadtteil Fischbach und war im 13. Jahrhundert eine kleine Befestigungsanlage über dem Dorf Fischbach. Der Standort war strategisch günstig, da er den Verkehr auf der Erfurter Straße via regia und die Weinstraße überwachte. Die Burg wurde im Jahr 1261 von Landgraf Heinrich der Erlauchte zerstört, nachdem er die gegen ihn errichteten Belagerungsburgen erobert hatte. Die Malittenburg war eine hölzerne Spornburg, die durch Gräben und Wälle gesichert war. Hermann Nebe beschrieb die Anlage in den 1920er Jahren als eine Vorburg mit einer Hauptburg, die die Form eines Wappenschildes hatte. Die Malittenburg ist heute nur als Bodendenkmal erkennbar. Eine Vermessung in den 1990er Jahren zeigte, dass die Burg nur auf dem von Nebe als „Vorburg“ erkannten Areal liegt. Die vorgelagerten Gräben entstanden später, als auf dem Berg Kalksteinbrüche betrieben wurden. Der Lageplan zeigt die Burg, das Schloss Fischbach und verschiedene Befestigungsstrukturen sowie Steinbrüche aus jüngerer Zeit.
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- Art
- Burg
- Ort
- Eisenach
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