📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgruine Osterburg
Burgruine bei Haunoldstein im Bezirk St. Pölten, Österreich
Die Burgruine Osterburg steht auf einem dreieckigen Felsplateau in der Katastralgemeinde Haunoldstein, Niederösterreich. Sie liegt im Bezirk St. Pölten und ist von der Pielachschlucht nach Süden abgegrenzt. Eine Straße von Pielachhäuser führt zur Ruine und zum Wirtschaftshof. Die Anlage war im 12. Jahrhundert errichtet worden und wurde im Laufe der Geschichte von verschiedenen Adelsfamilien besessen, darunter die Grafen von Peilstein, die Häusler und die Geyer. Die Burg war bis 1675 ein freies Eigen und wurde ab 1766 von Zeno Graf Montecuccoli abgetragen, um den Schlossbau in Mitterau zu fördern. Die Ruine blieb bis 1983 in der Familie Montecuccoli und wurde danach in Privatbesitz übernommen. Heute ist sie wieder bewohnbar und teilweise erneuert. Die Anlage umfasst einen romanischen Bergfried, einen dreigeschoßigen Palas und einen Meierhof, der im Mittelalter befestigt war. Die Ruine bietet einen Blick auf das Felsplateau und die Pielachschlucht. Der Bergfried ist etwa zehn Meter im Durchmesser und hat eine Treppe zur Verbindung der Geschoße. Der Palas aus dem 15. Jahrhundert zeigt Bruchsteinmauerwerk und verbliebene Wappenschilder. Im Westflügel und Haupttrakt sind gotische Portale erhalten, sowie ein spätgotischer Raum mit Rippengewölbe. Die ehemalige Kapelle im östlichen Querflügel wurde durch eine Holzdecke geteilt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burgruine
- Ort
- Haunoldstein
- Adresse
- Osterburg 1
- Erbaut
- 1175
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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