📷 Bild: Wikimedia Commons
Livezile
eine Gemeinde im Kreis Alba in Siebenbürgen, Rumänien
Livezile liegt im Norden des Kreises Alba, östlich des Trascău-Gebirges im Westen Siebenbürgens. Der Ort befindet sich am Fluss Aiud und der Kreisstraße DJ 107M, 9 Kilometer nordwestlich von Aiud und etwa 38 Kilometer südlich von Alba Iulia. Die Gemeinde umfasst mehrere eingemeindete Dörfer, darunter Vălișoara und Poiana Aiudului, und grenzt an die ungarische Region. Die Landschaft ist geprägt von Hügeln und Wäldern, die zum Teil von touristischen Zielen umgeben sind. Der Ort wurde erstmals 1733 unter dem Namen Kákova erwähnt und wurde 1964 offiziell als Livezile benannt. Die Geschichte des Ortes reicht bis in die Altsteinzeit zurück, da in der Höhle Bozguta archäologische Funde gefunden wurden. In der Frühbronzezeit gab es weitere Funde, die auf eine lange Besiedlungsgeschichte hinweisen. Die Bevölkerung lebte traditionell von der Viehzucht, dem Obstbau und der Kalksteinverarbeitung, die durch die lokale Geologie ermöglicht wird. Livezile ist für seine kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten bekannt. Die Rumänisch-Orthodoxe Kirche Adormirea Maicii Domnului, erbaut im 17. Jahrhundert, steht unter Denkmalschutz. Das Ethnografische Dorfmuseum aus dem Jahr 2006 präsentiert die lokale Kultur. Zudem gibt es das Kloster Sfântul Ioan Botezătorul. In der Umgebung liegen touristische Ausflugsziele wie das Naturreservat Cheile Vălișoarei, der Bedeleu-Höhenzug und die Karsthöhlen Huda lui Papară und Poarta Zmeilor.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Alba
- Adresse
- Str. Principală, Nr.59, loc. Livezile
- Seehöhe
- 329 m
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