Nagycenk

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Nagycenk

Nagycenk ist eine ungarische Großgemeinde im Kreis Sopron, im Komitat Győr-Moson-Sopron. Sie liegt im Westen Ungarns an der Grenze zu Österreich, südlich des Neusiedlersees und gegenüber der burgenländischen Ortschaft Deutschkreutz. Die Gemeinde besteht aus zwei Teilen, Kiscenk und Nagycenk, getrennt durch den Bach Ikva. Sie grenzt nordwestlich an Kópháza, nördlich an Fertőboz und östlich an Pereszteg. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, darunter Ausgrabungen aus der Hallstattzeit und der Römerzeit. Sie wurde 1291 erstmals erwähnt und war lange von reichen Großgrundbesitzern geprägt, darunter der Familie Széchenyi. Das barocke Herrenhaus wurde 1834–40 zum Schloss umbauen. 1921 stimmte die magyarische Bevölkerung für den Verbleib des Gebietes bei Ungarn. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurden hunderte Juden ermordet und vergraben. In Nagycenk gibt es das Schloss Széchenyi mit dem István Széchenyi-Gedenkmuseum, das seit 2002 Welt-Kulturerbe ist. Zudem steht die Stephanskirche, erbaut 1864, sowie das Mausoleum und die Statue des István Széchenyi. Die Lindenallee, gepflanzt 1754, und das Christophorus-Denkmal sind weitere Sehenswürdigkeiten. Die Gemeinde ist Verkehrsknotenpunkt mit der Hauptstraße 85 und 84 sowie der Raab-Oedenburg-Ebenfurter Eisenbahn.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Ungarn
Ort
Kreis Sopron

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