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Strindberghof
Kommunaler Wohnbau in Simmering (51488)
Der Strindberghof ist ein Gemeindebau in der Strindberggasse 2 im 11. Wiener Gemeindebezirk Simmering. Er wurde zwischen 1930 und 1933 errichtet und umfasste ursprünglich 599 Wohnungen. Die Anlage liegt auf dem Gelände der ehemaligen Messing-, Zink- und Kupferwerke Chaudoir & Comp. und ist der größte Gemeindebau Simmerings aus der Zwischenkriegszeit. Die Wohnanlage besteht aus 32 Stiegen und ist denkmalgeschützt. Der Strindberghof ist für seine historische Bedeutung und architektonische Qualität interessant. Er beherbergt Lokale des Pensionistenklubs und der Arbeiterkammer Wien. Im Eingangsbereich sind Kupferblechreliefs aus dem Jahr 1933 zu sehen, die Arbeiter und Bauern darstellen. Im Innenhof gibt es einen Kinderspielplatz sowie einen Kindergarten der Wiener Kinderfreunde mit eigenem Spielplatz. Zudem sind Gedenktafeln für jüdische Mieter und Otto Koblicek angebracht, der im NSDAP-Lokal im Haus verprügelt und getötet wurde. Die Wohnanlage ist blockartig mit einem großen, parkähnlichen Innenhof. Sie wird von den Straßen Strindberggasse, Rinnböckstraße, Zippererstraße und Delsenbachgasse begrenzt. Die U-Bahn-Station Zippererstraße liegt am westlichen Eck des Wohnblocks. Die Anlage verfügt über einen Dachgeschoßausbau, der 16 neue Wohnungen hinzufügte. Die Infrastruktur wurde in den 1980er Jahren und 1996–1998 modernisiert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Art
- Mehrfamilienwohnhaus, Gemeindebau
- Ort
- Simmering
- Adresse
- Strindberggasse 1–2
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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