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Fort de Penthièvre
Das Fort de Penthièvre ist eine Befestigungsanlage auf der Halbinsel Quiberon in der Gemeinde Saint-Pierre-Quiberon im Département Morbihan, Frankreich. Es wurde im Jahr 1747 auf Veranlassung des Duc de Penthièvre erbaut, um den Zugang zur Halbinsel zu sichern. Die Anlage war Teil des Verteidigungssystems der südlichen Bretagne und umfasste eine vorgelagerte Schanze namens La Palice, die 1746 errichtet wurde. Die Befestigung wurde nach Plänen des königlichen Ingenieurs de Marolles errichtet und war ursprünglich als „Redoute von Quiberon“ bekannt. Das Fort war während mehrerer militärischer Aktionen von Bedeutung, darunter die Belagerung durch die royalistische Armee 1795 und die Verstärkung durch Napoleon Bonaparte nach dem Zweiten Koalitionskrieg. 1848 wurde die Anlage nach dem System Vauban umfangreich ausgebaut. Während des Zweiten Weltkrieges wurde es in den Atlantikwall eingebunden und als Gefängnis für Angehörige des Maquis genutzt, wobei 49 Personen im Fort hingerichtet wurden. Eine Gedenktafel erinnert an die Opfer, und ein Obelisk markiert die Gedenkstätte für die Naziherrschaft. Das Fort ist heute ein historisches Monument und unter der Verantwortung des 3e régiment d’infanterie de marine in Vannes. Der Innenraum ist militärisches Sperrgebiet, und der Zutritt ist nicht gestattet. Die Anlage bietet einen Blick auf die Bucht von Quiberon und ist von der östlichen Straßenseite der „Avenue de l’Océan“ zugänglich. Die Bauten sind in Mauerwerk ausgeführt und liegen auf einem hohen Felsen, der sturmfrei ist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Fort
- Ort
- Saint-Pierre-Quiberon
- Adresse
- Penthièvre
- Erbaut
- 1748
- Denkmalstatus
- eingetragenes historisches Denkmal
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