📷 Bild: Wikimedia Commons
Oberpollinger
gehobenes Warenhaus in München
Der Oberpollinger ist ein gehobenes Warenhaus in der Neuhauser Straße in München. Es wurde 1905 im Historismus der Neurenaissance erbaut und steht unter Denkmalschutz. Das Gebäude entstand aus dem Zusammenschluss von sechs Grundstücken, die ursprünglich Bürgerhäuser, ein Zollamt und eine Brauerei beherbergten. Der Name leitet sich von der Brauerei des Brauers Christoph Pollinger ab, die im 16. Jahrhundert entstand. Das Warenhaus war bis 2006 das größte in Süddeutschland und wurde 2005/2006 umgebaut und erweitert. Die Verkaufsfläche beträgt heute 53.000 Quadratmeter. Seit 2015 ist es von der italienischen Warenhauskette La Rinascente betrieben, die es zusammen mit dem KaDeWe in Berlin und dem Alsterhaus in Hamburg verwaltet. Die Architektur des Gebäudes wurde von Max Littmann entworfen und umfasst einen zentralen Lichthof mit Glaskuppel. Der Oberpollinger bietet eine Vielzahl von Geschäften und Dienstleistungen an. Die Fassade ist mit Naturstein verkleidet und weist drei Giebel mit Wetterfahnen auf. Im Inneren gibt es vier Etagen mit Verkaufsfläche, eine Verwaltungsfläche und einen Keller. Der Lichthof dient als zentrales Eingangsbereich und beherbergt vier Personenaufzüge. Die Immobilie wurde 2025 für 380 Millionen Euro an einen neuen Eigentümer verkauft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kaufhaus
- Ort
- München
- Adresse
- Neuhauser Straße 18, 80331 München
- Erbaut
- 1905
- Baustil
- Neorenaissance
- Architekt
- Max Littmann
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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