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Sieben Steinhäuser
Gruppe von fünf Großsteingräbern in der Lüneburger Heide, Deutschland
Die Sieben Steinhäuser sind fünf Großsteingräber auf dem NATO-Truppenübungsplatz Bergen-Hohne in der Lüneburger Heide. Sie liegen zwischen Bad Fallingbostel und Bergen, in einer Höhe von 56 bis 67 Metern über dem Meeresspiegel. Der Hohe Bach fließt in nord-südlicher Richtung vorbei und ist ein Zufluss der Meiße. Die Anlage wird der Trichterbecherkultur (3500–2800 v. Chr.) zugeordnet und wurde 1823 unter Schutz gestellt. Die Gräber wurden im 3. Jahrtausend v. Chr. von sesshaften Bauern errichtet. Sie zeigen Ähnlichkeiten mit französischen und Elbe-Weser-Dreiecks-Grabanlagen. Die erste schriftliche Erwähnung erfolgte 1720, und die Anlage wurde 1823 unter Schutz gestellt. Die Gräber wurden mehrfach ausgegraben und restauriert, wobei die Funde im Niedersächsischen Landesmuseum ausgestellt sind. Die Anlage wurde 1936 mit einem Wall umgeben und 1958 mit Erdwällen geschützt. Die Gräber sind aus Findlingen errichtet und haben eine nordöstliche Ausrichtung. Die Kammerdecksteine liegen in Drei- oder Vierpunktauflagen. Die Anlage C stürzte 2013 ein, vermutlich aufgrund von Erosion. 2015 wurde sie saniert. Die Gräber sind Teil der Nordischen Megalitharchitektur und wurden in mehreren Publikationen beschrieben. Die Zugänglichkeit erfolgt hauptsächlich an Wochenenden und Feiertagen, während des Volksradfahrens oder bei freigegebenen Teilen des Truppenübungsplatzes.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Dolmen, Archäologische Stätte
- Ort
- Osterheide
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- Funkübertragungsstelle Bergen 19.4 km
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