Dichtelbach

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Rhein-Hunsrück-KreisBezirk Rhein-Hunsrück-Kreis

Dichtelbach

Gemeinde in Deutschland

Dichtelbach ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz und gehört zur Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen. Der Ort liegt im östlichen Hunsrück, zwischen der A61 und dem Binger Wald. Er befindet sich an der Ausoniusstraße, einer alten Römerstraße, und wird durch den Dichtelbach, der in den Guldenbach mündet, charakterisiert. Der Name leitet sich ursprünglich von Dadilebach ab, was „Feuerbach“ bedeutet, aufgrund der Holzkohlemeiler im Wald. Dichtelbach wurde erstmals 996 urkundlich erwähnt und war bis 1794 französisch. 1946 wurde der Ort Teil des Landes Rheinland-Pfalz. Auf dem Kandrich standen ab 1963 US-Flugabwehreinheiten, die bis 1982 geschlossen wurden. Von 1986 bis 1991 wurden Patriot-Raketen stationiert, wodurch heute Schutzwälle und Windkraftanlagen vorhanden sind. Die Militäreinrichtung wurde nach Ende des Kalten Krieges aufgegeben und zur Bundeswehr umgebaut. In Dichtelbach gibt es mehrere Räume und Wege, die die Geschichte des Ortes widerspiegeln. Die Ausblicke auf den Binger Wald und den Hunsrück sind besonders eindrucksvoll. Der Wohnplatz Heidehof ergänzt das Dorf. Die Gemeinde verfügt über einen Gemeinderat mit zwölf Ratsmitgliedern und einen vakanten Bürgermeisterposten, der seit 2024 von Sarah Eichenlaub kommissarisch geführt wird. Die Umgebung bietet Wanderwege und kulturelle Denkmäler.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen
Seehöhe
403 m

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