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Entenbrunnen
Zierbrunnen im Berliner Ortsteil Charlottenburg
Der Entenbrunnen ist ein Schmuckbrunnen in Berlin-Charlottenburg, der in den 1910er Jahren in der Hardenbergstraße vor dem Renaissance-Theater am Steinplatz aufgestellt wurde. Er steht zwischen der Hardenbergstraße und der Knesebeckstraße. Der Brunnen wurde von August Gaul entworfen und ist ein Beispiel für die Steinmetzarbeit des damaligen höfischen Steinmetzmeisters Carl Schilling. Der Entenbrunnen wurde als Geschenk des Stadtrates Max Cassirer errichtet und blieb trotz Kriegszeiten und Kämpfen um 1944 erhalten. Er wird vom Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf und den Berliner Wasserbetrieben gewartet. In den 1950er Jahren wurde der Brunnen überarbeitet und leicht verschoben. Die Figurengruppen aus Bronze zeigen Enten in verschiedenen Bewegungen, und in der Mitte des Beckens quillt Wasser aus einem steinernen Pilz. Der Entenbrunnen ist bekannt für seine Beliebtheit und wurde früher „Streichelbrunnen“ genannt. Auf einer Plinthe steht der Name des Bildhauers, August Gaul. Einzelne Figuren wurden 1913 an das Dresdner Museum geschenkt. Gaul schuf mehrere Entenbrunnen, darunter den in Krefeld und den in Frankfurt am Main.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Zierbrunnen
- Ort
- Charlottenburg-Wilmersdorf
- Erbaut
- 1911
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Berlin
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- Renaissance-Theater33 m
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- Schillertheater372 m
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