Lausitzer Grenzwall
Naturraum in der Lausitz
Der Lausitzer Grenzwall ist ein Naturraum im Landkreis Spree-Neiße, der die Grenze zwischen Niederlausitz und Oberlausitz markiert. Er liegt unweit von Weißwasser und grenzt im Süden und Westen an die Muskauer Heide, im Norden an die Cottbuser Sandplatte. Westlich verläuft der Grenzwall an der Dahme in den Niederen Fläming, östlich setzt er sich im Nachbarstaat Polen als Wał Trzebnicki fort. Der höchste Punkt ist der Rückenberg mit etwa 227 Metern über NN. Der Grenzwall besteht aus Stauchendmoränenbögen, die aus dem Warthestadium der Saalevereisung stammen und etwa 150.000 Jahre alt sind. Die Region ist geprägt von Tälern und Rücken, wobei Schichten des Tertiär bis an die Oberfläche gedrückt sind. Im Süden liegen Sanderflächen vor, und einige Längstäler sind mit Wasser gefüllt. In der Region wurden historisch Kohleflöze aus oberflächennahen Schichten genutzt. Der Lausitzer Grenzwall ist ein Teil der potentiellen natürlichen Vegetation, die Wälder aus Traubeneichen-Hainbuchen-Kiefern-Mischwald, Eichen-Buchenwald und Rotbuchen-Traubeneichen-Stieleichen-Mischwald umfasst. Die Landschaft bietet eine Vielzahl von Räumen und Wege, die durch die natürliche Struktur geprägt sind. Die Umgebung umfasst neben dem Grenzwall auch die Muskauer Heide und die Cottbuser Sandplatte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Naturraum, Gebirgskamm
- Ort
- Landkreis Spree-Neiße
- Seehöhe
- 110 m
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