Horní Vltavice

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Horní Vltavice

Gemeinde in Tschechien

Horní Vltavice ist eine Gemeinde im Okres Prachatice, 19 Kilometer südwestlich von Prachatice. Sie liegt im Tal der Warmen Moldau an der Einmündung des Kubohuťský potok im Böhmerwald. Nordöstlich erhebt sich der Boubín mit 1362 Metern, nördlich der Obrovec mit 1146 Metern. Die Eisenbahnstrecke zwischen Vimperk und Volary verläuft östlich am Hang des Pažení, an der sich die Station Horní Vltavice befindet. Die Staatsstraße 4 führt durch das Dorf von Strakonice bis zur Grenze in Bayern. Horní Vltavice hat eine historische Bedeutung als Teil des Goldenen Steigs. 1257 wurde der Ort erstmals erwähnt, und seit 1359 ist der Name belegt. 1618 wurde eine Spiegelglashütte gegründet, und 1858 wurde das Naturreservat Kubany-Urwald als Schutzgebiet eingerichtet. 1910 zählte der Ort 465 deutschsprachige Einwohner. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Tschechen und Slowaken angesiedelt. In Horní Vltavice gibt es mehrere sehenswerte Orte. Die Kirche der Jungfrau Maria, des Hl. Josef und des Hl. Johannes von Nepomuk wurde 1724 gebaut. Die Moldaubrücke trägt eine Kapelle des Hl. Johannes von Nepomuk. Das Wasserkraftwerk Polka und die Gedenksäule für Josef John, den Gründer des Kubany-Urwalds, sind weitere Highlights. Der Boubín mit Aussichtsturm und das Boubínský prales, ein 666 ha großes Naturreservat, bieten Ausblicke und Wanderwege.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Prachatice
Seehöhe
805 m

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