Palais Strousberg

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BurgenBezirk Berlin

Palais Strousberg

Ehemaliges Palais in Berlin-Mitte

Das Palais Strousberg wurde 1867–1868 in Berlin-Wilmersdorf an der Wilhelmstraße 70 errichtet. Es war das erste moderne Stadtpalais Berlins und stand für den Reichtum und die gesellschaftliche Stellung des Unternehmers Bethel Henry Strousberg. Das Gebäude entstand nach Plänen von August Orth und kombinierte Elemente klassizistischer Fassaden mit eklektischem Historismus. Es war mit technischen Innovationen wie Gasbeleuchtung und Warmwasserheizung ausgestattet und bot mit seinen prunkvollen Gesellschaftsräumen einen repräsentativen Auftritt. Das Palais wurde nach Strousbergs finanziellen Schwierigkeiten 1876 von Fürst Hugo zu Hohenlohe-Öhringen erworben und 1884 an die britische Regierung verkauft. Es diente bis zum Zweiten Weltkrieg als britische Botschaft und wurde mehrfach umgebaut. Die Botschaft war mit großzügigen Räumen wie dem Festsaal und der Gemäldegalerie ausgestattet, die die Kunstsammlung Strousbergs präsentierten. Die Fassade prägte ein monumentales Portikus mit korinthischen Säulen und einer Balustrade, während das Erdgeschoss mit Gasbeleuchtung, Kuppeln und Stuckverzierungen ausgestattet war. Die Räume des Palais boten eine Vielzahl von Funktionen, von Empfangsräumen bis zu privaten Wohnräumen. Der Festsaal war mit Stuckreliefs und korinthischen Säulen geschmückt, und die Gemäldegalerie zeigte die Kunstsammlung Strousbergs. Die Fenster der Gesellschaftsräume wurden durch Verdachungen und Konsolen ergänzt, und die Beleuchtung erfolgte durch Gasflammen. Die Lage an der Wilhelmstraße ermöglichte einen Ausblick auf die umliegenden Palais und Ministerien, die die gesellschaftliche Stellung des Gebäudes unterstrichen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Palast
Ort
Berlin

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