📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Schlodien
Schloss in Ostpreußen
Schloss Schlodien stand in Gładysze, einem Ort im ehemaligen Ostpreußen. Es war ein Herrensitz derer von Dohna-Schlodien und wurde nach einem Brand im Jahr 1986 zu einer Ruine. Das Schloss wurde ursprünglich im Barockstil errichtet und war Teil einer Reihe von prächtigen Schlössern, die im 18. Jahrhundert in Preußen entstanden. Es war mit einer Fassade aus Backstein und Putzstreifen sowie einem H-förmigen Grundriss ausgestattet. Die Anlage umfasste zudem Kavaliershäuser, eine Orangerie und ein separates Küchenhaus. Das Schloss war bekannt für seine reiche Innenausstattung, die niederländische und holländische Einflüsse trug. Die Ausstattung entstand durch Erbschaften aus dem niederländischen Adel und war mit Gemälden, Möbeln und Wandbespannungen geprägt. Der Barockpark wurde 1800 in einen englischen Landschaftsgarten umgestaltet und umfasste ein chinesisches Teehaus, ein Kinderhaus und ein Gewächshaus. Die Parkanlage wurde 1867 erneut überarbeitet und erhielt einen neuen Charakter. Die Ruine des Schlosses wurde 2017 bis auf die Keller niedergelegt und im Sommer 2017 begann der originalgetreue Wiederaufbau. Die äußere Hülle wurde 2020 fertiggestellt. Das Schloss und die umliegende Anlage sind heute ein Teil der kulturellen Landschaft und beherbergen Teile der ursprünglichen Ausstattung in Museen. Die Parkanlage umgibt das Schloss und besteht aus einem umfassenden System von Kanälen, Alleen und Gärten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Art
- Palast
- Ort
- Gładysze
- Architekt
- Jean de Bodt
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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