📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Deutschkreutz
Schloss in Österreich
Das Schloss Deutschkreutz steht im Burgenland, etwa fünf Kilometer vom ungarischen Grenzübergang Sopron entfernt. Es ist ein Renaissanceschloss mit Vierflügelbau, Hofarkaden und Ecktürmen. Innerhalb des Gebäudes finden sich Stuckarbeiten, eine Schlosskapelle mit Fresken, Möbeln und Gobelins. Das Schloss war lange in Privatbesitz, wobei Anton Lehmden von 1966 bis 2018 den Besitz übernahm und es restaurierte. Das Schloss hat eine reiche Geschichte. Die erste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahr 1597. Im 16. Jahrhundert wurde die Burg von Thomas III. Nádasdy in ein Renaissance-Schloss umgebaut. 1625 entstand die heutige Form durch Paul Nádasdy, der auch die Kapelle errichtete. Im Zweiten Weltkrieg wurden Juden als Zwangsarbeiter im Schafhof eingesetzt. Nach dem Krieg wurde das Schloss von den Sowjets als Kaserne genutzt, wodurch die Inneneinrichtung stark beschädigt wurde. Im Schloss Deutschkreutz können Besucher die Renaissancearchitektur und die historischen Räume erkunden. Die Schlosskapelle mit Fresken und die Inneneinrichtung aus dem 16. Jahrhundert sind erhalten. Die Umgebung umfasst ein großes landwirtschaftliches Gut, das bis zum Zweiten Weltkrieg bestand. Die Lage am Rande des Burgenlandes bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft und die Grenze zu Ungarn.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schlossmuseum, Schloss, Privatmuseum
- Ort
- Deutschkreutz
- Adresse
- Schloß 4228, OG
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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