Hammerschloss Grötschenreuth
archäologische Stätte in Deutschland
Das Hammerschloss Grötschenreuth ist ein denkmalgeschütztes Baudenkmal in der Gemeinde Grötschenreuth, die zum Stadtgebiet Erbendorf im Landkreis Tirschenreuth gehört. Die Anlage ist als Bodendenkmal im Bayernatlas registriert und wird als archäologische Befunde der frühen Neuzeit im Bereich des Schlosses geführt. Sie trägt die Aktennummern D-3-77-116-25 und D-3-6138-0117. Das Schloss hat eine reiche Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. 1362 war Grötschenreuth ein leuchtenbergisches Lehen, und 1387 wurde die erste Hammereinung gegründet. Bis 1579 war ein Schienhammer in Betrieb, der später durch einen Drahthammer ersetzt wurde. 1849 wurde das Hammerwerk als „berimtste in Bayern mit 27 Arbeiten“ beschrieben. Das Herrenhaus des Drahthammers ist ein zweiflügeliger, zweigeschossiger Massivbau aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Es wurde 1804 erneuert und 1991–1993 saniert. Die Kapelle Unser Lieben Frau, erbaut zwischen 1745 und 1750, wurde mehrfach zerstört und 1844–1856 im gotischen Stil umgebaut. Das Schloss ist heute in Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Erbendorf
- Denkmalstatus
- Ehemaliges Baudenkmal in Bayern
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