📷 Bild: Wikimedia Commons
Pomáz
Gemeinde in Ungarn
Pomáz ist eine Stadt im Komitat Pest in Ungarn, gelegen an der S-Bahnstrecke der Helyiérdekű Vasút (HÉV) zwischen Budapest und Szentendre. Die Stadt liegt in der Ebene am rechten Donau-Ufer nördlich von Budapest. Seit der Bronzezeit ist die Region besiedelt, und verschiedene Völker wie Skythen, Kelten und Römer hinterließen Spuren. Der Name könnte sich aus dem lateinischen Wort „Pomosus“ (Obstgarten) ableiten. Die erste schriftliche Erwähnung erfolgte 1138 in einer Urkunde des Königs Béla II. Pomáz ist bekannt für seine serbisch-orthodoxe Kirche und das Teleki-Wattay-Schloss, das 1773 im Barockstil erbaut wurde. Das Schloss wurde im 19. Jahrhundert renoviert und nach dem Zweiten Weltkrieg als Waisenhaus genutzt. Heute beherbergt es ein Drei-Sterne-Hotel und wird für kulturelle Veranstaltungen genutzt. In der Stadt gibt es auch eine reformierte Kirche, eine römisch-katholische Kirche sowie weitere Sehenswürdigkeiten wie die Volkskundliche Sammlung und das Luppa Mausoleum. Die Stadt bietet verschiedene Räume und Wege, die zu Ausblicken auf die Donau und die Umgebung führen. Die Altstadt und die Umgebung laden zu Spaziergängen ein. Die Nähe zu Szentendre und Budapest ermöglicht Reisen zu weiteren Sehenswürdigkeiten. Die historischen Bauten und die kulturelle Vielfalt der Stadt tragen dazu bei, dass Pomáz ein attraktiver Ort für Besucher ist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadt in Ungarn
- Ort
- Kreis Szentendre
- Website
- http://www.pomaz.hu
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